Tipps und Tricks

Hier ist ein wildes Sammelsurium von Tipps und Tricks sowie allem, was ich so an Material, Montagen, Apps und darüber hinaus benutze.

-Vorab ein wichtiger Punkt, alles hier soll um Himmels willen keine Belehrung oder ähnliches sein, sondern nur wie ich es Persönlich mache und zu dem als Denkanstoß.-

Fangen wir mit der Verbindung von dem Geflecht zum fluorocarbon Vorfach an:

Nach vielen Problemen mit den Knoten, wie z.b.  Blut-, Albright- oder doppelter Uniknoten bin ich beim FG-Knoten gelandet. Unter anderem hatte ich das Problem mit dem einfangen von Kraut, Abrisse beim Werfen durch verfangen in den Ringen oder leider auch Fischverlust beim Anschlag durch Knoten die sich vorher überschlagen hatten. Wie gesagt, mit dem FG-Knoten bin ich nun vollends zufrieden und überglücklich, er ist super schlank und extrem belastbar. Auch wenn das Binden etwas länger dauert, macht es die Mühe beim Fischen auf alle Fälle wett. (Für alle die sich scheuen ihn zu binden, hier im Shop unter der Rubrik "Zubehör" habe ich ein tolles Produkt, was das Binden des Knotens mit ein bisschen Übung zum Kinderspiel macht). 

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Verbindung vom Vorfach zum Haken:

Ich benutze weder vorgefertigte Montagen noch irgendetwas Vorgebundenes, das auf Wickelbrettchen getüddelt ist. Das hat verschiedene Gründe: Unter anderem mag ich es nicht, mit irgendeinem Wirbel vor dem Köder zu angeln, nur um die Montagen besser wechseln zu können. Auch den FG-Knoten will ich nicht jedes Mal neu binden, wenn ich den Köder tauschen möchte - dafür ist mir die Zeit im/am Wasser zu wertvoll. Der nächste Grund ist, dass ich aktuell immer nur einen Haken in gebrauch habe und nicht zig davon auf den Wickelbrettern, die womöglich, nach dem ich sie einmal geangelt habe, in meiner Tasche verrosten. Ich mache das wie folgt: Beim Köderwechsel schneide ich den Knoten so kurz wie möglich direkt am Sprengring ab, tausche den Köder aus und verbinde ihn neu mit einem einfachen Clinch-Knoten (link), den ich allerdings mit ca. 10 bis 12 ganzen Windungen binde. Das ist eine Sache von Sekunden. Aber warum so viele Windungen bei diesem Knoten?  Jetzt kommt der Clou der alles viel, viel einfacher macht: Dieser Knoten ist sauber gebunden etwas länger als gewöhnlich und ihn ziehe ich nun mit Kraft von oberhalb des Köders in die Teflon-Schnurführung, was gleich mehrere entscheidende Vorteile hat. Der erste Vorteil: Ich kann komplett auf Stopper verzichten - egal, ob sie aus Schnur gebunden oder als Gummi-Stopper vor dem Wobbler angebracht sind. Der Knoten der in den Wobbler gezogen ist hält den Haken während des Spinnstopps bei ihm. Er verhindert, dass der Wobbler die Schnur hochläuft, sich zu weit vom Köder entfernt und dadurch ein Greifen des Hakens unmöglich macht. Er löst sich erst, wenn ein Fisch gehakt ist, sodass man den Vorteil des "Inliners" voll ausspielen kann. Der zweite Vorteil: Und da kommen wir auch zu dem Thema, warum ich den Bisspunkt in meine Wobbler eingegossen habe: Weder Perlen in jeglicher Form noch Knotenschutzperlen werden benötigt, da der visuelle Angriffspunkt ja direkt im Köder eingegossen ist. Mir gehen diese Perlen sowieso tierisch auf die Nerven. Ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem ohne Lesebrille nicht mehr viel funktioniert. Den Knoten bekomme ich noch ohne hin, aber Perlen..... Also heißt es: Brille rauskramen und Perlen auffädeln. Wenn es dann noch kalt ist, macht man das alles mit klammen Fingern. Oder man steht bis zum Bauch im Wasser, will den Köder wechseln und zack, liegen die Perlen auf Nimmerwiedersehen im Wasser. Am Ufer tut der Kies sein Übriges. Ihr kennt das alle. Nee nee nee. . .  nicht mehr mit mir! Selber fische ich ein ca. 1,5 - 2,0m langes Fluorocarbon-Vorfach in der Stärke 0,30 - 0,33mm , in dieser Stärke hat der Knoten den richtigen Durchmesser und funktioniert somit perfekt.  Hier ein kleines Video zum besseren Verständnis

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Kein neuer Trick, aber es lohnt sich das zu basteln ....

Wer kennt es nicht? Du kommst an ein Ufer alles sieht perfekt aus, du machst die ersten Würfe und dann das: Loses Seegras - und das bei jedem einzelnen Wurf. Mich hat es manchmal zum Verzweifeln gebracht. Das Wasser riecht förmlich nach Fisch, aber der Platz ist nicht wirklich vernünftig befischbar. "Ich gehöre zu der Fraktion, die gerne kleine Drillinge fischt, möchte hier aber auch keine Diskussion darüber führen - das sollte jeder für sich selber entscheiden. Aber in diesem Fall steige auch ich auf Einzelhaken um, nur bringt das auch oft nicht den erwünschten Effekt. Also was machen? Sachen packen und zurück zum Auto und neue Stelle suchen, wo doch alles so super erschien oder... "Ich erinnerte mich an diese Krautblinker zum Hechtfischen, sie gab es schon immer und das schien der Weg zur Lösung zu sein. Also Bastelstunde zu Hause, und tatsächlich, es funktionierte besser als gedacht. Nicht jeder Wurf blieb Krautfrei aber doch zu 90 Prozent. Dadurch das meine Wobbler vorne recht spitz sind und der Haken durch den Sprengring schön gelagert ist, gleitet das Grünzeug am Köder vorbei ohne das es sich verfängt! Hier mal ein Bild davon.

Ich nehme eine 0,90mm monofiele Schnur, erwärme sie an einem Ende mit einem Feuerzeug, sodass ich sie knicken und sie dann in dem Zustand bleibt. Befestige das kurze Stück der Schnur dann mit Ruten- oder Fliegenbindegarn oben auf dem Hakenschenkel und sichere es mit UV-Resin bzw. Sekundenkleber. Weder stört es die Forellen noch hat man mit fehlbissen mehr Probleme als sonst auch. Manchmal ist es unglaublich mit welchen simplen Sachen man sich das Leben doch einfacher und schöner machen kann! Jetzt hab ich davon immer zwei - drei Haken im Gepäck. Probier es aus, es lohnt sich.

 

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Für die Nachtangler unter euch.

Ich weiß nicht, wie ihr das so macht: Fischt ihr die ganze Zeit mit eingeschalteter Kopflampe? Mich hat es immer gestört, dass es schwer zu spüren war, wie weit der Köder eigentlich noch von der Spitze bzw. dem Spitzenring entfernt ist. 

Vielleicht ist es nicht neu und der ein oder andere macht es auch schon so!? Ich habe mich an die guten alten Zeiten erinnert, als ich noch mit der Matchrute unterwegs war. Wir haben damals einen Posenstopper aus monofiler Schnur auf die Hauptschnur gebunden, da die Fadenstopper, die man kaufen konnte, einfach zu dick für die kleinen Ringe der Matchrute waren.
Dabei kam mir eine Idee: Da man ein deutlich spürbares „Rattern“ in der Rute merkt, wenn man diesen Stopper in die Ringe kurbelt, dachte ich mir, dass sich das perfekt auf meine heutige Angelei übertragen ließe. Ich binde den Stopper aus 0,22 mm bis 0,25 mm monofiler Schnur, und befestige ihn auf der geflochtenen Hauptschnur, sodass er vor dem nächsten Wurf kurz vor meiner Rolle ist. Wichtig ist dabei, dass man die Enden nicht zu kurz abschneidet – sie sollten noch etwa einen Zentimeter überstehen.
Man könnte zwar auch das Vorfach deutlich verlängern und hätte dann ebenfalls diesen physischen Effekt. Aber dadurch, dass ich einen dünnen Albright-Knoten nutze, ist dieser nicht wirklich spürbar – bei anderen Knoten wohl aber doch. Einen Nachteil gibt es bei dieser Methode mit dem Stopper schon: Wenn viele Braunalgen unterwegs sind, verzichte ich tatsächlich auf ihn.

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Hier mal ein paar links zu den Apps die ich benutze.

Wenn es um den Wind geht.

Windfinder - Windkarte, Windvorhersage & Wettermesswerte

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Wenn es um Strömung oder Wasserstände geht.



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Hier ein Link für die Dänemark-Fahrer.
Da kannst du den Fischereischein Online kaufen und erhältst viele Informationen über Schongebiete und tollen Stellenbeschreibungen.